Gesunde Snacks für Katzen

7. Februar 2012 von Katzenfutter-Expertin

Alle Katzen naschen gerne – und das dürfen sie auch! Eine Belohnung für zwischendurch hat noch niemanden geschadet. Als Katzenhalter sollte man jedoch darauf achten, was sich hinter den lecker aussehenden Katzensnacks verbirgt. So sollten sie im besten Falle nicht nur gut schmecken, sondern das Tier darüber hinaus mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgen. Viele der im Handel erhältlichen Katzesnacks sehen zwar auf den ersten Blick schön bunt aus, auf den zweiten Blick muss man jedoch oftmals feststellen, dass sie minderwertige Bestandteile wie Getreide beinhalten. Gesunde, qualitativ hochwertige und artgerechte Katzensnacks bestehen aus 100% Fleisch und enthalten weder künstliche Zusatzstoffe noch Zucker.Wenn Sie auf der Suche nach sehr hochwertigen und gesunden Katzensnacks sind, dann achten Sie auf der Verpackung immer auf die Deklaration. Folgende Hinweise sollten auf der Packung zu finden sein:

- 100% pures Fleisch oder Fisch

- Ohne Zusatz von Konservierungs-, Farb- oder Lockstoffen

- Ohne Zuckerbeigabe

- Keine Sojaproteine

- Schonende Herstellung

- Naturprodukt

Es gibt viele gesunde Leckerbissen, mit denen Sie Ihre Katze verwöhnen können. Ein Beispiel sind gefriergetrockneten Snacks, da sie in einem besonders schonendem Verfahren hergestellt werden und somit alle Nähr- und Geschmacksstoffe erhalten bleiben. So können Sie sich sicher sein, dass Sie auch wirklich hochwertige Katzensnacks gefunden haben. Beispiele für gefriergetrocknete Katzensnacks in Premiumqualität sind Cosma Snackies und Thrives. Sie punkten durch eine sehr hohe Akzeptanz, selbst bei wählerischen Katzen!

Alternativ können Sie auch hin und wieder hochwertiges Trockenfutter mit Fleischanteil oder ein kleines Stück Rohfleisch füttern, das ist gut für die Zähne und schmeckt Ihrem Stubentiger sicherlich besonders gut.

Neben den täglichen Futterrationen und den Leckerlies sollten Sie der Katze zusätzlich Vitamine und Taurin in Form von Nahrungsergänzungspräparaten füttern. Sie sorgen für ein schönes, glänzendes Fell und stärken das Immunsystem der Katze nachhaltig. Um eine gesunde Verdauung sicher zu stellen, bieten Sie der Katze jederzeit frisches Katzengras oder wahlweise in regelmäßigen Abständen Malz-Paste an.

Wir wünschen guten Appetit!

Getreidefreies Katzenfutter

17. Januar 2012 von Katzenfutter-Expertin

Getreidefreies Katzenfutter wie Orijen, Acana, Applaws und Felidae getreidefrei kommt immer mehr in Mode. Kein Wunder, entwickeln doch auch Katzen immer mehr Allergien… Doch wie gut ist getreidefreies Katzenfutter wirklich? Steht “getreidefrei” immer in Zusammenhang mit einem hohen Fleischanteil bei Trocken- und Nassfutter?

Zuerst einmal: Als Fleischfresser sind Katzen auf einen hohen Proteingehalt angewiesen, ihr kurzer Verdauungstrakt ist angepasst auf eine fleischbasierte, proteinreiche und zugleich kohlenhydyratarme Ernährung - idealerweise aus frischem Fleisch. Gutes getreidefreies Katzenfutter hat darum einen hohen Fleischgehalt um der Katze alles zu bieten, was sie braucht. Allerdings: Rein Technisch kann man Proteine sogar aus Tofu gewinnen - nicht ideal für die Katze.

“Getreidefrei” ist so nicht gleich ein Zeichen für gute Qualität oder einen hohen Fleischanteil! Katzenfreunde sollten  genau die Packungsaufschrift und die Inhaltsstoffe studieren, bevor Sie sich für eine Marke entscheiden!  Wer den Fleischgehalt des Futters analysieren will, sollte übrigens nach dem “Trockenfleischgehalt” schauen. Natürlich, “frisches Fleisch” hört sich besser an als “Trockenfleisch” - da frisches Fleisch beim Trocknen aber ganz leicht auf ein Drittel der ursprünglichen Menge schrumpt, kann so gerade in der Zusammensetzung von Trockenfutter gemogelt werden.

Gutes Katzenfutter erkennen

10. Januar 2012 von Katzenfutter-Expertin

Woran erkennt man eigentlich gutes Katzenfutter? zooplus behandelt in seinem Tiermagazin auch diesem Thema. Woran erkennt man gute Katzennahrung?”

Katzenhalter aufgepasst: Die Gourmet Gold Eiersoufflés sind zurück!

10. Januar 2012 von Katzenfutter-Expertin

Unsere kleinen Feinschmecker liebten das Gourmet Gold Eiersoufflé Katzenfutter von Purina und wollten auf gar keinen Fall auf diesen Genuss verzichten! Leider wurde das Katzenfutter im Jahr 2010 europaweit aus dem Programm genommen.Ab sofort ist das Gourmet Eiersoufflé Katzenfutter wieder bei zooplus erhältlich! Die erlesene Katzennahrung gibt es nun in den zwei Sorten Huhn und Lachs.

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Das Katzenfutter Gourmet Gold Eiersoufflé besteht aus hochwertigen Zutaten, die mit leicht aufgeschlagenen Eiern kombiniert werden. Durch diese besondere Rezeptur wird das Katzenfutter sehr locker-luftig und cremig-zart. Das Alleinfutter wird in praktischen 85g Portionsdöschen serviert und bietet Ihrer Katze ein unvergleichliches Geschmackserlebnis.

Klicken Sie hier, wenn Sie auch Ihrem Kätzchen dieses Geschmackserlebnis nicht länger vorenthalten möchten.

Beachten Sie dazu auch unsere Aktion: Mischpaket Gourmet Gold Eiersoufflé 48 x 85g für nur 18,99 €

Futterumstellung - wie geht ihr vor?

1. Januar 2012 von Katzenfutter-Expertin

Nicht jeder füttert ein Katzenleben lang das gleiche Katzenfutter - und das muss auch nicht sein. Wichtiger ist es, eventuelle Futterumstellungen langsam und behutsam vorzunehmen!

Mindestens acht bis zehn Tage solltet ihr Eurer Katze Zeit für die Futterumstellung werden. In dieser Zeit sollte das neue Futter langsam unter die bekannte Katzennahrung gemischt werden - schön langsam, Schritt für Schritt.

Doch was ist, wenn die Katze das neue Futter völlig verweigert und sogar bei der Mischung mit ihrem alten Lieblingsfutter die Nase rümpft. Hier gibt es tolle Tricks! Etwas Rinderfettpulver beispielsweise kann Wunder wirken, genauso Lachsöl (Tipps aus dem zooplus Katzenmagazin zum Thema “Futterwechsel bei der Katze” entnommen).

Wie gewöhnt ihr Eure Katze an eine neue Futtersorte?

Trockenfutter - ja oder nein?

22. Dezember 2011 von Katzenfutter-Expertin

Über die Verfütterung von Trockenfutter entbrennt seit Jahren ein erbitterter Streit. Gutes Futter zum günstigen Preis oder absolut nicht gesund?

Während Trockenfutter-Gegner auf die unnatürliche “Trocken”- Fütterungsweise und den Wasserentzug am Katzenkörper beklagen, sprechen Trockenfutter-Fürsprecher von gut zusammengesetzten Futtersorten zu einem verhältnismäßig guten Preis. Einige Katzen haben zudem ihre ganz eigene Meinung - wohl jeder kennt die Sturheit der kleinen Fellnasen, wenn es um “ihr” Futter geht…

Wie ist Ihre Meinung, füttern Sie trocken oder nass? Haben Sie Ihre persönlichen Futtersorten (bzw. die für ihre Katzen…) sorgfältig ausgesucht oder vertrauen Sie dort ganz auf den Geschmack ihrer Katze?

Wir freuen uns auf Ihre Meinungen!

Gesunde Snacks für Fellnasen

20. Dezember 2011 von Katzenfutter-Expertin

Gehören Sie auch zu den Katzenhaltern, die Ihren Vierbeinern lieber gesunde Kausnacks aus reinem Fleisch geben als Leckerlis mit vielen Zusatzstoffen oder sogar Zucker? Dann haben wir etwas für Sie: Seit einiger Zeit bringen die Hersteller immer neue gesunde Kausnacks – garantiert zuckerfrei, aus 100% Fleisch, fettreduziert und ohne künstliche Zusatzstoffe.

Dokas KausnackDie Dokas Kausnacks aus aus 100% Kaninchen- und Lammbrust sowie Entenstreifen in Premium-Qualität ohne jegliche Zusätze und den Weichmacher Glycerin hergestellt.

Durch die schonende Lufttrocknung sind die gesunden Kausnacks einfach unwiderstehlich und durch die semi-feuchte Konsistenz auch sehr gut für kleine Hunde und Katzen geeignet. Die Bruststücke und Streifen lassen sich leicht zerkleinern und sind so auch eine ideale Belohnung für unterwegs!

Kaninchen, Lamm und Ente sind besonders fettarm und darum auch für Katzen und Hunde, die zu Übergewicht neigen, geeignet.Miamor Cat Confect Chicklets sind die gesunde Zwischenmahlzeit für Ihre Katze – schonend luftgetrocknet und extra lecker! Auch Animonda Cat-Snack ist der leckere Fleisch-Snack für zwischendurch – garantiert ohne Getreide, Zucker oder Konservierungsstoffe. Die knackige Struktur unterstützt die Kaumuskulatur und dient der Zahnreinigung. Wahlweise in den Sorten Hühnchenfleisch und Leinsamen oder Hühnchen und Grünlippmuschel sorgen die Leckerbissen zudem für glänzendes Fell und gesunde Gelenke.

Wir wünschen guten Appetit!

Trinkt Ihre Katze genug?

18. Dezember 2011 von Katzenfutter-Expertin

“Die Katze wird schon trinken, wenn sie Durst hat…” Diesem Grundsatz nach achten viele Katzenfreunde nicht genügend auf die tägliche Wasseraufnahme ihrer Fellnase.  Als Wüstentier ist die Katze aber eigentlich darauf eingestellt, ein Großteil des vom Organismus benötigten Wassers über ihre Nahrung aufzunehmen. Bei der heutigen Futtermethode ist dies nicht unbedingt gegeben, gerade Trockenfutter entzieht dem Katzenkörper aber Feuchtigkeit – die Katze muss also viel mehr Wasser aufnehmen, als dies bei einer reinen Nassfütterung nötig wäre.

Trinkt die Katze zu wenig, konzentriert sich der Harn, die Bildung von Nierensteinen, Harngries und weitere Erkrankungen dieser Art werden begünstigt. Dagegen hilft nur eins: Eine genügende Wasseraufnahme. Doch wie bringen Sie Ihre Katze dazu, mehr Wasser aufzunehmen und der Fütterungsart angemessen zu trinken?

Zuerst einmal ein paar Zahlen. Eine erwachsene Katze muss etwa 50 Milliliter täglich pro Kilogramm Körpergewicht trinken, eine 4 kg schwere Katze müsste so 200 Milliliter Feuchtigkeit täglich aufnehmen. Das heißt aber nicht, dass die Katze ein Glas Wasser trinken muss – bei einer reinen Nassfütterung deckt die Katze einen Großteil des Bedarfs über die im Futter enthaltene Feuchtigkeit. Bei einer gemischten oder Nassfütterung muss die Katze die fehlende Feuchtigkeit über den Trinknapf aufnehmen. Doch beim Wasser sind die Miezen oft genauso kompliziert wie bei der Auswahl des richtigen Futters: Die Wasserschale neben dem Futternapf wird gekonnt ignoriert – dafür ist das abgestandene Blumenwasser, das Frauchen heute Morgen entsorgen wollte, umso leckerer.

Mit einigen Grundregeln können Sie Ihrer Katze den Wassernapf attraktiver machen und so die Gefahr für eine Erkrankung der Ausscheidungsorgane senken.

Der richtige Platz

Das Wasser sollte nie direkt neben dem Futter stehen. Auch, wenn Essen und Trinken für uns Menschen zusammengehört, sieht unsere Katze das nicht so, sie bewertet das Wasser als unattraktives Futter - und ignoriert den Napf mit dem kühlen Nass.

Die richtige Temperatur

Frisches Wasser aus dem Wasserhahn hat einen leichten Chlorgeschmack und schmeckt si für viele Katzen unangenehm. Eiskaltes Wasser reizt außerdem den empfindlichen Katzenmagen. Lassen Sie das Wasser ruhig ein paar Stunden stehen, dann hat es Raumtemperatur und schmeckt gleich viel natürlicher!

Auswahl ist die halbe Miete

Verteilen Sie mehrere Wasserschalen über die gesamte Wohnung. Vielleicht nimmt Ihre Katze ja ab und zu einen kleinen Schluck?

Geheimtipp: Die Katzentränke

Doch was ist, wenn die Katze trotz diesen Tipps partout nicht trinken will und jede angebotene Trinkschale gekonnt ignoriert? Eventuell hilft Ihnen eine so genannte “Katzentränke”: Gerade für mäkelige Trinker ist „bewegtes“ Wasser sehr interessant. Helfen können auch ein Katzenbrunnen oder eine Katzentränke zum Beispiel von Catit oder Fresh Flow– hier hat die Katze gleich viel mehr Spaß an der Wasseraufnahme. Trinkbrunnen gibt es mittlerweile in allen erdenktlichen Ausführungen und Größen für jeden Geschmack, Filter reinigen zudem das Leitungswasser und reduzieren den Kalkgehalt, wodurch ebenfalls Ablagerungen im Gerät vermieden werden.

Wir wünschen Ihrer Katze einen guten Durst!

Foto: pixelio.de, Michae74

Ab wann ist meine Katze dick?

6. Dezember 2011 von Katzenfutter-Expertin

Zu viel und zu gutes Futter, wenig Bewegung: Erschreckend viele Katzen leiden unter Übergewicht. Das ist alles andere als gesund, denn der Jäger Katze ist von Natur aus auf ein geringes Körpergewicht eingestellt. Übergewicht wirkt sich so stark auf Herz und Kreislauf aus, es belastet die Gelenke übermäßig und zieht sogar Hormonstörungen und Diabetes mit sich. Lebenserwartung und allgemeines Wohlbefinden werden drastisch reduziert.

Übergewicht – eine Volkskrankheit

Trotzdem ist Übergewicht bei Haustieren keine Seltenheit: Wie der Bundesverband für Tiergesundheit herausfand, leiden bereits 40 bis 50 Prozent aller Kleintiere an Übergewicht – eine wahre Zivilisationskrankheit. Doch viele Tierhalter nehmen die Gewichtsprobleme Ihres Vierbeiners nicht wahr. Kein Wunder: Übergewicht kommt schleichend.

Ist meine Katze übergewichtig?

Dabei gibt es eine ganz einfache Faustregel zur Gewichtsbestimmung. Sind Rippen und Beckenknochen auch durch das Fell deutlich zu erkennen, ist die Katze stark untergewichtig. Idealgewicht hat sie, falls Rippen und Rückenwirbel zu ertasten, aber nicht sichtbar sind. Sind die Rippen aber nicht mehr oder nur schwerlich zu ertasten und ist eine deutliche Fettschicht an Rücken, Bauch und Brust vorhanden, ist die Katze übergewichtig.

Ab diesem Zeitpunkt ist Handeln angesagt, denn Übergewicht schränkt die Lebensfreiheit der Katze immens ein. Es kommt zu einem Teufelskreis: Eine übergewichtige Katze fühlt sich nicht wohl, da sie sich selten so bewegen kann, wie sie will. Selbst Putzen fällt ihr schwer. Sie spielt weniger, verbrennt darum auch weniger Kalorien und frisst vermehrt. Dies wiederum begünstigt die Fettleibigkeit…

Dabei gibt es kein Idealgewicht für alle Katzen: Eine „normale“ Hauskatze hat übrigens ein Idealgewicht von 3 bis 4,5 Kilogramm, ein Perser darf bis zu 6 Kilogramm wiegen. Natürlich hängt das Idealgewicht aber auch von der individuellen Größe der Katze ab – im Zweifelsfall beurteilen Sie den Futterzustand Ihres Tieres nach oben genannter Faustregel oder ziehen den Tierarzt zu Rate.

Diät für Fellnasen

Wer meint, seine Katze von heute auf morgen auf Diät setzen zu müssen, irrt. Baut der Körper sehr schnell sämtliche Fettdepots ab, kommt es zu einer gefährlichen Überlastung der Ausscheidungsorgane und Leberschäden, da der Körper die frei gewordenen Schadstoffe nicht schnell genug abbauen kann. Reduzieren Sie die aktuelle Futterration darum langsam und suchen einen Tierarzt auf, um mit ihm einen längerfristigen und gesunden Weg zur Gewichtsreduzierung auszuarbeiten. Sie können aber auch selber eine Menge tun, damit ihre Katze ihr Normalgewicht hält:

* Stellen Sie kein Futter zur freien Verfügung, sondern füttern Ihrer Katze etwa dreimal täglich kleine Portionen
* Spielen Sie regelmäßig mit Ihrer Katze, denn Spielen und Jagen verbrennt Kalorien
* Verfüttern Sie nur fettarme Snacks
* Diät-Futter ist besonders kalorienarm
* Seien Sie konsequent!
* Die Gewichtsveränderung Ihrer Katze können Sie am besten anhand von Fotos beurteilen

Wir wünschen Ihrer Katze viel Erfolg beim Abnehmen!

Süße Katzen-Massage

16. November 2011 von Katzenfutter-Expertin


Kann Ihre Katze das auch? ;-)

Futtermittelallergie bei der Katze

16. November 2011 von Katzenfutter-Expertin

Nicht nur bei uns Menschen werden Allergien immer alltäglicher - auch Tiere reagieren empfindlich auf bestimmte Stoffe. Besonders vertreten ist dabei die Futtermittelallergie, also die Allergie gegen bestimmte Inhaltsstoffe im Trocken- oder Nassfutter oder den Leckerlis. Doch wie sieht das Futter für allergische Katzen aus?

Die Ausschlussdiät

Die Folgen sind Juckreiz, Durchfall, Blähungen, Exzeme und Schuppen: Zeigen sich derartige Symptome und vermutet auch der Tierarzt eine Allergie, muss herausgefunden werden, woran das Tier leidet - nur so können sich die Symptome auf Dauer bessern. Da es leider noch keine aussagekräftigen Allergietests für Katzen und Hunde gibt, ist eine so genannte Ausschlussdiät oft das Mittel der Wahl. Hier wird bei der Fütterung auf sämtliche dem Tier bekannte Fleischsorten verzichtet, manwählt ein Futter, mit der es noch nicht in Berührung gekommen ist – zum Beispiel Pferde- oder Straußenfleisch. Keine Angst: Sie müssen jetzt nicht selber jagen gehen! Es gibt auch Fertigfutter, die für eine Ausschlussdiät geeignet sind, zum Beispiel Boos Ausschlussdiät. Bessern sich die Symptome, beginnt man langsam mit dem Beimischen bekannter Futterbestandteile, die immer mindestens zwei Wochen gefüttert werden. Beim Auftreten einer allergischen Reaktion kann im Idealfall genau bestimmt werden, auf welche Zutat das Tier empfindlich reagiert.

Das richtige Futter

Doch wie meidet man die ungewünschte Zutat, wie sieht das ideale Futter für Allergiker aus? Auch, wer das Katzenfutter nicht gleich selber kochen will, kann seinen vierbeinigen Liebling artgerecht ernähren: Der Markt hält viele Futtersorten für allergische Katzen bereit, die sich durch möglichst allergiearme Zutaten auszeichnen.

Wichtig ist, auf folgende Punkte zu achten:

  • Eindeutig allergieauslösende Inhaltsstoffe meiden
  • Möglichst allergiearme Zutaten verfüttern – zum Beispiel Reis statt Weizen
  • Futtermittel, die nur eine Fleischsorte als Proteinquelle nutzen, erleichtern die gezielte Fütterung

Katzenfreunde können sich natürlich auch für die Variante BARF oder Frischfütterung entscheiden - doch wer das Futter für seinen Liebling selber herstellen will, sollte viel Zeit mitbringen und sich genaustens in die Materie einarbeiten. Sämtliche benötigte Nährstoffe müssen berechnet und im Zweifelsfall hinzugefügt werden - ein Kommafehler in der Berechnung kann so schnell zu schwerwiegenden Mangelerscheinungen führen.

Wer das nicht möchte oder kann, kann auch hier auf Fertigfuttersorten zurückgreifen, die nur ein Fleisch als Proteinquelle nutzen und die allergiearme Getreidesorten wie Reis als Kohlenhydratquelle.

Allergien gegen künstliche Zusatzstoffe

Nicht immer richtet sich die Allergie gegen einen bestimmten Inhaltsstoff. Weitaus häufiger ist die so genannte “sekundäre Allergie”, die durch die Fütterung minderwertiger Futterkomponenten mit Pilzbefall oder den Zusatz von künstlichen Konservierung- oder Geschmacksstoffen entsteht. Hier hilft nur eins: Die Fütterung möglichst hochwertiger und naturbelassener Futtersorten. Hier sollte natürlich darauf geachtet werden, dass diese Futtersorten dennoch Alleinfuttermittel sind, damit das Tier alle Nährstoffe enthält, die es benötigt.

Ringelblume im Katzenfutter

10. November 2011 von Futterexperte

Ringelblume katenfutterRingelblumen im Katzenfutter enthalten unter anderem zellschützende Flavonoide und Lutein. Sie können Blutzuckerschwankungen der Katzen reduzieren und unterstützt die Verdauung der Stubentiger.

Diese Fotos basiert auf dem Artikel “Ringelblume” aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Trockenfutter für Katzen

2. November 2011 von Katzenfutter-Expertin

Katzen mit TrockenfutterDie häufigsten Kritikpunkte gegenüber Trockenfutter sagen, dass es durch den niedrigen Wassergehalt zu Problemen im Bereich der Nieren und Harnwege kommen kann und, dass in den Produkten der meisten Hersteller zu wenig Fleisch enthalten ist. Und daher eine Ernährung mit Trockenfutter für Katzen nicht artgerecht sei.

Trockenfutter kann für Katzen aber durchaus eine Alternative und wohltuende Ergänzung zum täglichen Nassfutter sein. Allerdings sind ein paar einfache Regeln zu beachten. Da der Wasseranteil im Trockenfutter höchstens 10% beträgt, sollten Frauchen und Herrchen dafür sorgen, dass der Katze immer genügend Wasser zur Verfügung steht. Da Katzen aber von Natur aus nur ein sehr geringes Durstgefühl entwickeln, ist es bei einigen Tieren nötig auf das spezielle Trinkverhalten einzugehen. Ein oft hilfreicher Trick ist, die Wasserschüssel nicht direkt neben dem Fressnapf zu platzieren. In freier Wildbahn waren die Vorfahren unserer Stubentiger es nämlich nicht gewohnt direkt am Ort des Fressens auch eine Quelle zu finden. Es wurde sogar eher vermieden in der Nähe des Trinkplatzes zu fressen, da die Kadaver der Beute das Wasser vergiften konnten. Oft ist es sinnvoll mehrere Wasserschälchen im Haus zu verteilen und so dem alten Instinkt der Katzen gerecht zu werden. Zu diesem Zweck kann ebenfalls eine Katzentränke sehr geeignet sein. Das fließende Wasser regt viele Katzen zum Trinken an.

Außerdem sollte der verantwortungsbewusste Katzenhalter auf die Qualität der Inhaltsstoffe und auf deren Zusammensetzung im Katzentrockenfutter achten. Das wichtigste Kriterium ist hierbei ein hoher Fleischanteil. Als Carnivoren Trockenfutterkommt eine überwiegend fleischhaltige Nahrung der natürlichen Ernährung der Katze nun mal am nächsten. Ebenfalls sollte man auf das ausgewogene Verhältnis der zugegebenen Vitamine, Nährstoffe und Mineralstoffe achten und so Mangelerscheinungen vermeiden. Oft lohnt es sich ein eher teureres, hochwertigeres Trockenfutter zu kaufen, da hier die Futtermenge die die Katze zur Deckung ihres täglichen Nährstoffbedarfs benötigt viel geringer ist als bei minderwertigem Katzentrockenfutter. Dies kommt zusätzlich der geringen Verdauungskapazität der Tiere entgegen.

Aber auch das beste Katzentrockenfutter nützt nichts, wenn es von der Katze nicht angenommen wird. Eine kurze Umstellungsphase sollte man den Tieren jedoch gewähren. Dauert diese Phase jedoch zu lange, ist es besser die Finger von diesem Futter zu lassen. Andererseits gibt es Trockenfutter, das von der Katze zwar gerne gefressen wird, aber dennoch unverträglich ist. Auch hier gilt „Finger weg“, wenn die Umstellung zu lange dauert.

Neben der positiven Wirkung auf die Kaumuskeln und Zähne der Katzen ergeben sich für den Katzenhalter selbst noch ein paar weitere Vorteile. Zum einen sind Katzentrockenfutter leicht und hygienisch aufzubewahren und wenig verderblich. Zum anderen sehr genau und angenehm zu portionieren.

In unserer “Marken” Kategorie können Sie sich eingehender über viele Trockenfutter Sorten verschiedener Hersteller wie Royal Canin, Eukanuba, Orijen, Iams, Hills, Sanabelle und andere informieren.

Natur ist Trumpf: Naturnahe Leckerlis für die Katze

1. November 2011 von Katzenfutter-Expertin

Natur ist Trumpf – auch beim Tierfutter. So wächst nicht nur die Anfrage nach Bio-Futter, sondern auch nach einer naturbelassenen Belohnung für die Katze. Vor allem Besitzer allergischer Tiere legen Wert darauf, zu wissen, was im Futter drin ist - besonders auf künstliche Zusatzstoffe und Konservierungsmittel wird geachtet. Wer auf natürliche Inhaltsstoffe Wert legt, ist mit getrockneten Fleischsnacks richtig beraten. Die Katzenleckerlis werden in einem speziellen und besonders schonendem Gefriertrocknungsverfahren haltbar gemacht, dabei bleiben alle wichtigen Nähr- und Geschmackstoffe erhalten.

KatzenspaghettiWohl jeder Tierfreund kennt Schweineohren und Ochsenziemer für den Hund – diese Art Snack gibt es jetzt auch in einer kleineren, handlicheren Form für die Katze. Hühnchenbrust mit Fisch und Katzenspaghetti sind nicht nur lecker, sondern durch den sehr geringen Fettgehalt und die fehlenden Zusatzstoffe auch für empfindliche, allergische oder übergewichtige Hunde geeignet. Wer es puristisch mag, darf seinem Katze auch ein gefriergetrocknetes Hühnerbrustfilet reichen, gerne auch aus dem Hundeleckerli-Regal und kleingeschnitten – fettarm, frei von Zusatz- und Konservierungsstoffen und garantiert lecker!

 Meistens werden die getrockneten Fleischsnacks gerne von den Sofatigern angenommen. Falls nicht, helfen einige Tricks bei der Überzeugung. So legen gerade junge oder ältere Katzen großen Wert auf kleine, maulgerechte Stücke – hier eignen sich vor allem kleinere Leckerchen wie Thrive! Gefriergetrocknete Katzensnacks.

TrockenfischDiese bestehen genau wie die getrockneten Hundeleckerli aus 100 Prozent Fleisch ohne jegliche Zusätze, Konservierungs-oder Farbstoffe. Natürlich hat auch jede Katze ihren eigenen Geschmack – und kaum ein Haustier setzt seine Futtervorlieben so konsequent um die eine Katze! Wer es ganz exotisch mag, kann auch auf Kausticks mit Känguruh, Strauß oder Hirsch zurückgreifen.

Sie sehen: Leckerchen für die Katze müssen nicht ungesund sein. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Verwöhnen Ihres Stubentigers!

BARFen leicht gemacht

31. Oktober 2011 von Katzenfutter-Expertin

Immer wieder startet die Diskussion nach dem richtigen Katzenfutter: Trockenfutter, Nassfutter, gemischte oder gar Rohfütterung? Viele Katzenfreunde trauen sich das BARFen, wie die Fütterung mit rohem Fleisch kurz heißt, einfach nicht zu. Kein Wunder, denn jede Fleischportion muss soweit mit Vitaminen und Mineralstoffen ergänzt werden, dass die Katze auch wirklich alles erhält, was sie zum Gesundbleiben braucht!

Felini CompleteSo genannte “Fertigsupplemente” machen die Rohfütterung nun auch für Laien einfach und sicher. So bieten Futterzusätze wie Felini Complete die Möglichkeit, Rohfleisch einfach und vollständig zu ergänzen - ganz ohne Rechnerei.

Fütterungsempfehlung:

Eine ausgewachsene Katze von 4,5 kg benötigt ca. 130g Fleisch pro Tag, aufgeteilt auf zwei bis drei Mahlzeiten. Pro Mahlzeit mit etwa 65 Gramm Fleisch werden ein gestrichener Messlöffel Felini Complete (0,8g) und zwei Esslöffel Wasser zugegeben - fertig ist die gesunde und ausgewogene Katzennahrung.
Neben Muskelfleisch kann auch Herz (bis zu 15 Prozent), Magen und Niere (bis 5 Prozent) verfüttert werden. Da Felinie Complete Calcium, Phosphor und Vitamin A enthält, sollten keine Knochen oder Leber verfüttert werden. Felini Complete ist allerdings ausschließlich für die Zubereitung einer Futterportion aus reinem Fleisch konzipiert und darf nicht als zusätzliche Ergänzung unter ein Alleinfutter wie hochwertigem Dosenfutter gemischt werden - hier kann es sehr schnell zu einer gefährlichen Überversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen kommen!

Zusatzstoffe und Inhaltsstoffe je kg:

Rohasche 84,6%, Calcium 19,3%, Phosphor 3%, Natrium 11%, Magnesium 0,8%, Vitamin A 800.000IE, Vitamin D3 20.000IE, Vitamin E (a-tocopherolacetat) 5.500mg, Vitamin B1 320mg, Vitamin B2 160mg, Vitmain B6 240mg, Vitamin B12 1.650µg, Pantothensäure 720mg, Biotin 10.000µg, Nicotinamid 1300mg, Folsäure 52mg, Eisen (Sulfat) 2.400mg, Kupfer (Sulfat) 160mg, Mangan (Sulfat) 224mg, Zink (Sulfat) 900mg, Jod (Ca-Jodat) 42mg, Taurin 100.000mg

Aufgrund der gegenüber Alleinfuttermitteln höheren Gehalte an Vitamin A, D3 und Spurenelementen darf dieses Ergänzungsfuttermittel an Katzen nur zu 5% der Tagesration verfüttert werden.